Thüringen.NABU.de Tiere und Pflanzen
Tiere und Pflanzen
Willkommen Biber!
Schutz der Biberansiedlungen in Thüringen
Seit 2007 ist der Biber wieder in Thüringen heimisch. Der NABU Thüringen hat deshalb das Projekt "Willkommen Biber!" für das streng geschützte Säugetier gestartet. Es hat das Ziel, die ersten Ansiedlungen in Thüringen zusammen mit den Menschen vor Ort zu schützen, damit der Biber eine Chance hat, unsere Gewässer dauerhaft zu bewohnen. Der NABU erarbeitet u.a. Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes und zur Minimierung von Gefährdungen.
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Imposant, aber harmlos – die Blaue Holzbiene
Größte Wildbienenart aus Südeuropa eingewandert
Die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) ist von nun an mit einer Körperlänge von 23 bis 28 Millimeter die größte heimische Bienenart. Mit ihrem imposanten, hummelartigen Körper und den schwarzen, blau schimmernden Flügeln ist die Biene selbst im Flug kaum mit anderen Insekten zu verwechseln. In Mitteleuropa gehört die Holzbiene zu den großen Seltenheiten. In Thüringen wurde die Wildbiene von 1990 bis 2010 weniger als zehn Mal nachgewiesen.
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Große Nussjagd in Thüringen
Auf den Spuren der Haselmaus
Die Haselmaus ist klein, scheu und nachts im Gestrüpp unterwegs – also schwer zu beobachten. Deshalb ist nur sehr wenig über ihre Verbreitung bekannt. Vermutlich hat sie in Thüringen viel von ihrem Lebensraum, den Hecken und Waldrändern, verloren. Mit der „Großen Nussjagd in Thüringen“ soll herausgefunden werden, wo sie sich noch versteckt hält. Wenn die Rückzugsgebiete des Bilches bekannt sind, kann der NABU gezielt Schutzmaßnahmen ergreifen.
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Von der Roten Liste auf die Abschussliste
Situation des Kormorans in Thüringen
In Thüringen exsistiert nur eine kleine Brutkolonie des Kormorans an den Haselbacher Teichen. Sie wird in ihrem Bestand allerdings durch den Waschbären so geschwächt, dass in den letzten Jahren kaum ein Bruterfolg zu verzeichnen war. 2008 flog bei den etwa 60 Brutpaaren kein einziger Jungvogel aus. Der Rest der in Thüringen gesichteten Kormorane macht nur den Winter über hier Rast und zieht im Frühjahr weiter.
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Pinselohr auf der Suche nach Lebensraum
Der Luchs in Thüringen
Nach rund 200 Jahren kehrt der Luchs auf leisen Pfoten nach Thüringen zurück. Am Kyffhäuser, im Thüringer Wald und bei Erfurt wurde er schon gesichtet. Ob es den Luchsen gelingen wird, sich Dauerhaft wieder anzusiedeln, hängt im wesentlichen davon ab, ob wir Menschen dem Luchs eine Chance zum Überleben geben. Mit einem Aktionsplan möchte der NABU Thüringen das konfliktarme Zusammenleben von Mensch und Luchs in Thüringen unterstützen.
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Adebar in Gefahr!
Der Weißstorch in Thüringen
Trotz der Schutzbemühungen des NABU stagniert seit Jahren der Weißstorchbestand in Thüringen auf einem niedrigen Niveau von 20 bis 25 Horstpaaren. Es fehlt an geeigneten Lebensräumen, wie Feuchtwiesen, natürlichen Flussauen und extensiv bewirtschafteten Weiden. Hinzu kommen die vielen Verluste auf den Zugwegen ins Winterquartier und zu den Brutgebieten. Deshalb braucht Adebar auch weiterhin eine starke Lobby.
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Gib dem Wolf eine Chance!
Ein faszinierender Beutegreifer steht vor den Toren Thüringens
Thüringen weist gute Eigenschaften im Hinblick auf Ähnlichkeiten in der Biotopausstattung und Zersiedelung mit der Lausitzer Wolfsregion auf. Auf kurz oder lang besteht also eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Raubtier in den Freistaat kommt. Für einen wandernden Wolf ist die Strecke von 250 Kilometern eine Kleinigkeit. Mit dem Aktionsplan des NABU soll ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wolf in Thüringen unterstützt werden.
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